Rückführung

Wie macht man eine Rückführung?

Die häufigste und bekannteste Art ist in einem Entspannungszustand mit den Gedanken in die Vergangenheit zu reisen. Dabei bleibt der Verstand oder Ratio hellwach und kann die hervorgeholten Informationen abspeichern, sodass man sich auch nachher daran erinnern kann. Das ist zum einen praktisch für den Rückgeführten zum anderen aber auch manchmal etwas herausfordernd, da sich der Verstand gerne einmischen möchte.

Rückführungen in Tiefenhypnose werden nur in seltenen Fällen praktiziert, und sind für eine herkömmliche Reinkarnationstherapie eher nicht ratsam. Vielen Leuten gelingt es auch gar nicht gezielt in diesen Zustand zu gelangen, entweder bleiben sie im Ratio oder schlafen einfach ein.

Ob in der Rückführung Bilder, Geräusche oder andere Sinneswahrnehmungen die Informationen bringen ist nebensächlich, es kommt sogar öfter vor dass Leute von einem „Inneren Wissen“ berichten.

Der Vergangenheit den Schrecken nehmen

In manchen Fällen landet der Rückgeführte auch in der Vergangenheit des heutigen Leben und sieht sich dort noch einmal wichtige Situationen an um sie in einen Zusammenhang zu bringen. Die Sicht aus der Distanz zu diesen Ereignissen lässt sie besser verstehen und auch in einem neutraleren Licht erscheinen. Was vorher noch als Katastrophe oder Unglück bewertet wurde, kann so in einer Abfolge von Erfahrungen und Erlebnissen eingeordnet werden, die auch eine nützliche oder zumindest neutrale Komponente aufweisen.

Sigmund Freud und auch andere Psychologen haben allein schon dieses Ansehen von der Vergangenheit als heilsam beschrieben, da es der Erfahrung selbst den Schrecken nimmt und aufzeigt, dass die rationale Bewertung allein das eigentliche Problem ist.

Wozu dann noch Rückführungstherapie?

In der Rückführungstherapie oder Eeinkarnationstherapie fragt man jedoch weiter und sucht ganz direkt die Zusammenhänge mit den heutigen Leben, sowie alternative Handlungsweisen. Meist werden zusätzlich noch Visualisierungen benutzt um alter Verhaltensmuster und negative Emotionen ganz bewusst abzulegen und einen Neuanfang zu markieren.

Der Rückführungsleiter spielt dabei die Rolle eines Reiseführers, der hilft Klarheit und Verständnis in die Geschichten zu bringen und die Gedankenreise mit einem „Happy-End“ enden zu lassen.